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SCHALTBAU HOLDING AG (FRA:SLT) Schaltbau Holding AG: Schaltbau schließt Geschäftsjahr 2018 wie erwartet mit guten Fortschritten ab und rechnet für 2019 mit spürbar höherer Profitabilität

Directive transparence : information réglementée

02/04/2019 07:30

DGAP-News: Schaltbau Holding AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Prognose
Schaltbau Holding AG: Schaltbau schließt Geschäftsjahr 2018 wie erwartet mit guten Fortschritten ab und rechnet für 2019 mit spürbar höherer Profitabilität

02.04.2019 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


  • Auftragseingang auf vergleichbarer Basis liegt mit EUR 553,9 Mio. auf Rekordniveau und um 8,4% über dem Vorjahreswert
  • Konzernumsatz 2018 auf vergleichbarer Basis steigt ggü. dem Vorjahr um 12,1% auf EUR 477,7 Mio., EBIT vor Sondereffekten beläuft sich auf EUR 16,0 Mio. bzw. 3,3% vom Umsatz, wie erwartet
  • Für 2019 EBIT-Marge in Höhe von etwa 5-6% prognostiziert

München, 2. April 2019. Die Schaltbau-Gruppe hat sich 2018 operativ weiter positiv entwickelt. Auf vergleichbarer Basis (ohne die Beiträge der veräußerten Pintsch Bubenzer-Gruppe und der zum Verkauf gestellten Sepsa-Gruppe) erhöhte sich der Auftragseingang um 8,4% auf einen Rekordwert in Höhe von EUR 553,9 Mio. Der bereinigte Konzernumsatz stieg 2018 auf EUR 477,7 Mio. an. Damit ist das Geschäftsvolumen der Schaltbau-Gruppe organisch um 12,1% gewachsen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern - EBIT - des abgelaufenen Geschäftsjahrs lag bei EUR -7,3 Mio. und war wie bereits angekündigt durch eine Reihe von Sondereffekten beeinflusst, insbesondere im Zusammenhang mit außerordentlichen Wertberichtigungen auf die Tochtergesellschaft Alte Technologies S.L.U., Barcelona, Spanien ("Alte"). Vor Sondereffekten lag das EBIT bei EUR 16,0 Mio. oder 3,3%.

Dr. Albrecht Köhler, Sprecher des Vorstands der Schaltbau Holding AG, kommentiert die Geschäftsentwicklung: "2018 haben wir erhebliche weitere Fortschritte auf dem Weg hin zu neuer und nachhaltiger Stärke gemacht. Neben guten operativen Fortschritten haben wir unsere Altlasten bilanziell nahezu vollständig bereinigt. Damit können wir uns jetzt voll auf die künftige Entwicklung der Schaltbau-Gruppe konzentrieren: Die Investitionsbereitschaft der Verkehrsträger steigt, und das Geschäft mit Türsystemen für Schienen- und Straßenfahrzeuge belebt sich merklich. Der steigende Einsatz von dezentralen Energiekonzepten, Energiespeichersystemen und smarter Netzsteuerung für Zukunftsbranchen wie New Energy, E-Mobility, DC-Industry und Smart Building sorgt dafür, dass sich zudem überdurchschnittliches Wachstum im Geschäft mit Komponenten für Gleichstromschalt- und -ladetechnik zeigen sollte. Zudem rechnen wir mit weiteren Fortschritten bei der Gestaltung von kostenoptimierten Produktionsstrukturen und Logistikprozessen."

Entwicklung in den Segmenten
Im Jahr 2018 profitierte die Schaltbau-Gruppe insgesamt von erhöhtem externen Auftragseingang über alle Segmente sowie von deutlichen Steigerungen der externen Volumina in den Segmenten Mobile Verkehrstechnik und Komponenten. Der entsprechende EBIT-Beitrag entwickelte sich vor allem bei den Komponenten sehr erfreulich.

Im Segment Mobile Verkehrstechnik summierte sich der Auftragseingang im Jahr 2018 auf EUR 393,5 Mio., das sind 18,0% mehr als 2017. Der Umsatz im Segment kletterte ebenfalls deutlich, und zwar um 14,5% auf EUR 303,8 Mio. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf die erfreuliche Geschäftsentwicklung bei der Bode-Gruppe zurückzuführen. Das EBIT belief sich auf EUR -22,8 Mio. nach EUR -26,4 Mio. im Vorjahr. Während das EBIT 2017 durch eine Sonderabschreibung auf die Sepsa-Beteiligung in Höhe von EUR 24,2 Mio. belastet war, schlugen in dieser Kennzahl im Jahr 2018 Sondereffekte in Höhe von insgesamt EUR 21,9 Mio. zu Buche, die unter anderem auf Sonderabschreibungen auf den Wertansatz von Alte zurückzuführen sind. Bereinigt um diese Effekte zeigt sich eine positive EBIT-Entwicklung, die in den nächsten Quartalen durch weitere Produktivitätszuwächse an Fahrt gewinnen wird.

Im Segment Stationäre Verkehrstechnik entwickelte sich der Auftragseingang ebenfalls sehr erfreulich. Ohne Pintsch Bubenzer lag diese Kennzahl im Geschäftsjahr 2018 bei EUR 77,1 Mio. und damit deutliche EUR 16,7 Mio. über dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung wurde unter anderem von einem Großauftrag für eine Zugbildungsanlage getragen. Der Umsatz hingegen lag mit EUR 60,9 Mio. um 14,0% unter dem Vorjahres-Vergleichswert, was auf die kundenseitige Verschiebung einiger Projekte zurückzuführen ist. Das Segment-EBIT verbesserte sich 2018 auf EUR 2,6 Mio. gegenüber EUR -5,5 Mio. im Vorjahr. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die Auflösung von Drohverlustrückstellungen für ein Bahnsteigtüren-Projekt in Brasilien zurückzuführen sowie auf Kosteneinsparungen durch Strukturanpassungen.

Im Segment Komponenten lag der Auftragseingang 2018 mit EUR 150,5 Mio. gleichfalls über dem Vorjahresniveau von EUR 146,3 Mio. Vor allem der Umsatz entwickelte sich mit einem Anstieg um 11,1% auf EUR 145,2 Mio. gut und wurde von der Breite des Produktportfolios um elektrotechnische Schaltelemente, Steckverbindungen und Bahngeräten getragen. Das EBIT verbesserte sich dementsprechend um EUR 3,7 Mio. auf EUR 25,1 Mio.

Ausblick für 2019
Die Schaltbau-Gruppe geht von einer weiter positiven Geschäftsentwicklung aus sowie von weiteren Kosteneinsparungen, die großteils auf die bereits 2018 eingeleiteten Maßnahmen und kontinuierliche Verbesserungen zurückzuführen sind. Damit erwartet der Konzern für 2019 ohne die beiden zum Verkauf gestellten Unternehmen Sepsa und Alte einen Umsatz in Höhe von EUR 480-500 Mio. bei einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von etwa 5-6%.

Wesentliche Kennzahlen aus dem Konzernabschluss Schaltbau Holding AG 2018

in Mio. EUR, sofern nicht anders angegeben 2018 2017 Δ absolut Δ in %
Auftragseingang 631,3 594,0 +37,3 +6,3
Auftragseingang ohne Pintsch Bubenzer / Sepsa* 553,9 511,1 +42,8 +8,4
Auftragsbestand (zum Periodenende) 583,0 508,3 +74,7 +14,7
Umsatz 518,3 516,5 +1,8 +0,3
Umsatz ohne Pintsch Bubenzer / Sepsa* 477,7 426,3 +51,4 +12,1
EBIT -7,3 -23,0 +15,7 +68,3
EBIT vor Sondereffekten 16,0 2,4 +13,6 +566,7
  31.12.2018 31.12.2017 Δ absolut Δ in %
Nettofinanzverbindlichkeiten 100,4 158,4 -58,0 -36,6
Eigenkapitalquote (in %) 23,7 15,6 +8,1 +51,9
Mitarbeiter (Anzahl) 3.157 3.370 -213 -6,3
 

* Pintsch Bubenzer wurde aufgrund Veräußerung am 1. März 2018 entkonsolidiert.
Sepsa wurde im November 2017 zum Verkauf gestellt, ihre operativen Ergebnisse kommen seither im Konzern-EBIT nicht mehr zum Tragen.

Weitere Einzelheiten zum Konzernabschluss 2018 sind im heute veröffentlichten Geschäftsbericht 2018 erläutert, der auf www.schaltbaugroup.de verfügbar ist. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2019 (Zwischenmitteilung) werden am 30. April 2019 veröffentlicht.

Kontakt
Wolfgang Güssgen
Leiter Investor Relations & Corporate Communications
Schaltbau Holding AG
Hollerithstraße 5
81829 München
Deutschland
T +49 89 93005-209
guessgen@schaltbau.de
www.schaltbaugroup.de

Über Schaltbau
Die Schaltbau-Gruppe gehört mit einem Jahresumsatz von etwa 500 Mio. EUR und mit etwa 3.000 Mitarbeitern zu den international führenden Anbietern von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe mit den Kernmarken Schaltbau, Bode und Pintsch entwickeln hochwertige Technik und kundenspezifische Lösungen für Schienenfahrzeuge, Bahninfrastruktur, Straßenfahrzeuge und weitere industrielle Anwendungen. Das Portfolio umfasst u. a. Hoch- und Niederspannungskomponenten, Tür- und Zustiegssysteme, Inneneinrichtungen für Schienenfahrzeuge, komplette Bahnübergänge sowie Rangier- und Signaltechnik. Innovative Produkte machen Schaltbau zu einem maßgeblichen Partner in der Industrie, insbesondere in der Verkehrstechnik und bei industriellen Anwendungen mit Gleichstrom-Schalttechnik in Zukunftsmärkten wie New Energy, E-Mobility, DC-Industry und Smart Building.

Disclaimer
Diese Corporate News enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und die Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Schaltbau Holding AG beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu



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